Feierabendziegel ZZ Wancor

Letzter Ziegel eines Tagwerks – der «Fyraabig» Ziegel.

Der Feierabendziegel

Der «Feierabend» Ziegel, oder in der Schweiz «Fyraabig» Ziegel, folgt einer überlieferten Tradition der Ziegelbrenner, die seit dem 15. Jahrhundert verbürgt ist. Der Name soll daher rühren, dass der letzte Ziegel eines Arbeitstages, sozusagen als Abschluss des Tagwerks, verziert wurde. Die Motive, welche Verwendung fanden, hatten verschiedenartigste Hintergründe. So waren es Schutz- und Glückszeichen, Geschichten oder Sprüche, die festgehalten wurden.
 
Entgegen der Namensdeutung wurden aber auch im Alltag Verträge und Rechnungen in die noch feuchten Oberflächen geritzt. All diesen «Grafiken» gemeinsam war, dass sie mit dem Alltag, dem Handwerk oder dem Zeitgeschehen der Ziegler in Verbindung standen. Seit 2010 führt ZZ Wancor diese Tradition fort und bringt jährlich einen solchen «Fyraabig» Ziegel in limitierter Auflage heraus.
 

Woher stammt das Wort «ZIEGEL»?

Ziegel ist ein Lehnwort aus dem Lateinischen: «TEGULA». (zu: tegere = (be)decken)

Fyraabig Ziegel

Seit 2010 stellt ZZ Wancor pro Jahr eine limitierte Auflage von Feierabendziegeln her und verteilt die Ziegel an Kunden.

Broschüre Feierabendziegel 2016

Bildreportage Produktion Feierabendziegel 2016

Die Gipsformen werden gewässert. Dadurch können die Formen bei den Verpressungen den Wasserhaushalt besser regulieren.

Der Saugkopf wird kontrolliert und für die Drehtischpresse bereitgestellt.

Die Gipsform wird für die Drehtischpresse vorbereitet.

Die Gipsform wird auf der Drehtischpresse aufgespannt.

Der Batzen für den Feierabendziegel wird nach der Strangpresse auf seine Länge geschnitten.

Der Batzen liegt bereit für die Pressung.

Die Pressen bilden den Feierabendziegel aus und geben ihm seine endgültige Form.

Jetzt muss der Feierabendziegel nur noch getrocknet und gebrannt werden.

Feierabendziegel nach dem Trocknen und Brennen.

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