Nominiert 2018: Kunstmuseum Basel

2016 wurde das Kunstmuseum Basel um etwa 8'000 Quadratmeter vergrössert, um mehr Ausstellungsfläche für die umfangreiche Gemäldesammlung zu schaffen.

Kunstmuseum Basel

2016 wurde das Kunstmuseum Basel um etwa 8'000 m² vergrössert, um mehr Ausstellungsfläche für die umfangreiche Gemäldesammlung zu schaffen. Der Entwurf der Architekten für den Erweiterungsbau ist ein grauer Solitär, der durch eine unterirdische Halle mit dem bestehenden Hauptgebäude verbunden ist. Die gesamte Fassade besteht aus Ziegeln, denen mittels einer Stickstoffbehandlung Rot- und Gelbtöne entzogen wurden. Das Gebäude wirkt daher nun wie eine grobkörnige, dreidimensionale Schwarz-Weiss-Fotografie.
 
Die Fassade ist in abgestuften Grautönen gestaltet, die nach oben hin heller werden. Für den Erweiterungsbau wurden Ziegel verwendet, um ein Gebäude zu schaffen, das zum älteren Teil des Museums passt, aber einen neuen, modernen Charakter hat. LED-Leuchten erzeugen Spezialeffekte, indem verschiedene Muster und Motive auf die Fassade projiziert werden. Auch innen folgten die Architekten dem Konzept der Farblosigkeit und verwendeten ausschliesslich in verschiedenen Grautönen gehaltene Materialien. Damit soll die Aufmerksamkeit der Besucher vollkommen auf die ausgestellten Gemälde gelenkt werden. Dank seiner besonderen Architektur und seinem Design ist das Museum zu einem bedeutenden Teil des Stadtbildes geworden und wird in gewisser Weise selbst als Ausstellungsobjekt betrachtet.
 
Architekt Christ & Gantenbein, Switzerland
Ort Basel
Ausführung 2012-2016
Kategorie Sharing public spaces
Gebäudezweck Kunstmuseum
Wohnfläche 422 m²
Ziegeltyp Backsteine
 

Kunstmuseum Basel Extension, Switzerland © Rory Gardiner

Kunstmuseum Basel Extension, Switzerland © Rory Gardiner

Kunstmuseum Basel Extension, Switzerland © Rory Gardiner

Kunstmuseum Basel Extension, Switzerland © Rory Gardiner

Kunstmuseum Basel Extension, Switzerland © Rory Gardiner

Kunstmuseum Basel Extension, Switzerland © Rory Gardiner

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